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Pressemitteilung

Duisburg. Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann

Viele tausend Menschen suchen nach der Loveparade-Katastrophe am vergangenen Samstag bei der 21 Menschen ums Leben kamen, nach wie vor den Tunnel in Duisburg auf. Menschen trauern, sind betroffen oder kehren an den Ort zurück, an dem sie selber fast zu Tode gekommen wären.

Die Kirchen sind am Ort des Geschehens präsent. Notfallseelsorger Pfarrer Jürgen Draht organisiert zusammen mit dem Duisburger Notfallseelsorger eine seelsorgliche Betreuung täglich von 14 bis 24 Uhr. 30 Seelsorger/innen aus ganz NRW machen mit. Auch Pfarrer und Pfarrerinnen aus den Kirchenkreisen Düsseldorf-Mettmann und Niederberg sind vor Ort, trösten Menschen und stehen als Gesprächspartner zur Verfügung. Im Tunnel gibt es einen Container der Kirchen. Dort können betroffene  Menschen sich im geschützten Bereich aussprechen und Hilfe finden.

„Viele Menschen sind betroffen und wissen nicht, wie sie es ausdrücken sollen“, berichtet Pfarrer Michael Diezun aus Ratingen-Lintorf. „Es ist gut, dass die Kirchen vor Ort präsent sind“.

Hilfe auch im Kreis Mettmann

Die Kirchen und kirchlichen Beratungsstellen beteiligen sich neben den sozialpsychiatrischen Diensten des Kreises auch bei der Hotline, die der Kreis Mettmann unter Tel. 02104 – 992222 für Betroffene der Loveparade geschaltet hat.

 
Losungen
Dienstag, 07. Februar 2012
Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe.
Jesus stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.